Trotz der zunehmenden Diskussionen über Geschlechtergerechtigkeit und Diversität in den letzten Jahren sind Frauen und diverse Menschen in so gut wie allen Bereichen der Filmproduktion nach wie vor unterrepräsentiert – sowohl vor als auch hinter der Kamera.
Um diesen bestehenden Ungleichgewichten aktiv entgegenzuwirken, fordert ProQuote Film eine verbindliche Quote, die sicherstellt, dass die Vergabe öffentlicher Aufträge und Fördermittel geschlechtergerecht und divers erfolgt – z.B. durch eine verbindliche Struktur, die die Einführung einer Ceiling Quote für Männer in Betracht zieht. Damit soll eine gerechtere Verteilung öffentlicher Aufträge und Fördermittel gefördert werden – jenseits binärer Geschlechterlogik und unter Einbeziehung geschlechtlicher Vielfalt.
Eine Quote ist ein effektives Mittel, um historische Benachteiligungen zu korrigieren und systematische Ungleichbehandlung von FLINTAQ* abzubauen. Die Initiative betont, dass Diversität nicht nur gesennschaftlich notwendig, sondern auch eine kreative Bereichering für die Filmkultur ist.